Spinnen in der Toskana

 


Viele Urlauber, die in die Toskana und andere Regionen im Süden von Europa fahren, haben Angst vor gefährlichen und giftigen Tieren. Immer wieder kommen Fragen zu Giftschlangen und Giftspinnen, manchmal auch zu Skorpionen, Wölfen und anderen mehr oder weniger gefährlichen Lebewesen.

Diese Seite handelt von Giftspinnen in der Toskana und Umgebung. Informationen über giftige Schlangen in der Toskana finden Sie in diesem Artikel.

Wie viele giftige Spinnen-Arten gibt es in der Toskana und in Italien?

Dies ist eine Frage, die nicht einfach zu beantworten ist. Es gibt in Italien weit mehr als 1.000 verschiedene Spinnen (Webspinnen). Fast alle diese Arten sind giftig, sehr viele kommen in der Toskana vor. Aber nicht alle Arten sind für Menschen gefährlich. Die meisten Spinnen in Italien und anderen Regionen Europas können gar nicht die menschliche Haut durchdringen. Viele Spinnenarten haben ein für Menschen schwaches Gift und / oder eine sehr geringe Giftmenge.



Wir haben in der Literatur in der Toskana etwa 3 bis 5 Arten von Spinnen gefunden, die Menschen ernsthaft verletzen können. Todesfälle von Spinnenbissen sind in Europa extrem selten. Die ganz gefährlichen Spinnen der Welt wohnen vor allem auf anderen Kontinenten wie Amerika, Australien, Afrika und Asien. Mehr dazu in diesem Artikel von uns: Gefährliche Spinnen der Erde


Weitere gefährliche Tiere in der Toskana

>>>>>   Schlangen in der Toskana  (Giftschlangen und andere)

>>>>>   Skorpione in der Toskana (gefährliche Giftspinnen usw.)


Beispiele Giftspinnen in der Toskana

Im Folgenden einige Beispiele für bekannte giftige Spinnen in der Mitte von Italien.

Europäische Schwarze Witwe

Diese Spinnen gehört zu den etwa 30 Arten weltweit der Echten Witwen. Viele dieser Spinnen sind sehr giftig. Bekannt ist die sehr gefährliche "Schwarze Witwe" (Latrodectus mactans) in der USA, nach einer Statistik führen etwa 5% der Bisse unbehandelt zum Tod. In der Toskana lebt die "Europäische Schwarze Witwe" (Lateinisch: Latrodectus tredecimguttatus). Diese Spinnen ist etwas weniger gefährlich und weniger giftig als die amerikanische Spinnenart. Dennoch sollte man den Biss nicht unterschätzen. Nach einer Statistik stirbt etwa einer von 200 gebissenen Menschen. Andere Angaben in der Literatur sprechen von einer höheren Wahrscheinlichkeit. Weitere Quellen behaupten wiederum, dass ein Biss einer Europäischen Schwarzen Witwe generell nicht tödlich sei.


Diese könnte eine Europäische Schwarze Witwe sein

Obwohl die Spinnen der Art Europäische Schwarze Witwe nicht gerade selten sind, kommt es zu wenigen Bissen an Menschen. Oft sind es Arbeiter in der Landwirtschaft, die Schwarzen Witten leben auch gerne in Gewächshäuser. Die Giftspinnen-Art kommt in fast ganz Südeuropa (Spanien, Italien, Balkan, Griechenland usw.) und in vielen Teilen von Asien vor. Vorsicht: Der Biss der Europäischen Schwarzen Witwe wird in den meisten Literaturquellen als am Anfang nicht schmerzhaft beschrieben und wird deshalb oft unterschätzt.

Namen: Deutsch: Europäische Schwarze Witwe oder Mediterrane Schwarze Witwe ; Englisch: Mediterranean black widow oder European black widow ; Italienisch und Latein: Latrodectus tredecimguttatus

Gutes Video über die Europäische Schwarze Witwe (Dauer etwa 7 min, Youtube)



Ammen-Dornfinger (Dornfinger-Spinne)

Diese Spinne wird auch einfach "Dornfinger" bezeichnet. Die Bisse der Spinnen können bei Menschen schmerzhaft sein, sind aber selten lebensbedrohlich. Obwohl Dornfinger in großen Teilen von Europa vorkommen (vor allem in warmen Regionen), sind Giftbisse an Menschen selten. Die Ammen-Dornfinger-Spinne kommt auch selten in Deutschland vor, in Italien wie in der Toskana ist sie wesentlich häufiger anzutreffen.


Dies könnte eine Spinne der Art Ammen-Dornfinger sein

Namen: Deutsch: Ammen-Dornfinger oder Dornfinger ; Englisch: Yellow sac spider ; Italienisch u. Lateinisch: Cheiracanthium punctorium

Video Ammen-Dornfinger Spinnen (circa 2,5 min, Youtube)

Apulische Tarantel

Trotz des Namens kommt diese Tarantel-Spinne nicht nur in der Region Apulien vor, sondern in ganz Mittel-Italien und Süd-Italien, also auch in der Toskana. Die Giftspinnen wohnt in Höhlen, die sie selbst graben und bis 30 cm tief sind. Die Tiere selbst haben einen Durchmesser von 3 cm (nur der Körper), mit Beinen deutlich mehr. Sie gehören zu den größten Spinnen in Europa.

Die Giftigkeit von Taranteln reicht aus um Mäuse und Vögel zu töten. Für Menschen reicht die Menge des Giftes in der Regel nicht aus um lebensgefährlich zu sein. Ein Biss der Apulischem Tarantel wird in der Literatur oft ähnlich wie ein Bienenstich oder Wespenstich beschrieben. Gefahr besteht bei allergischen Reaktionen. Jeder Menschen reagiert auf Gift anders. Auch einzelne Bienenstiche können für Allergiker lebensbedrohlich sein. Viele Menschen ekeln sich vor den großen, behaarten Taranteln. Man sieht diese Spinnenart selten bei Wanderungen in der Toskana.

Namen: Deutsch: Apulische Tarantel ; in anderen Sprachen ist die Spinne meist unter dem lateinischen Namen "Lycosa tarantula" bekannt

Toller, kurzer Film über die  Apulische Tarantel (Dauer etwa 3 min, von Youtube)

 

Wir wollen nochmals darauf hinweisen, dass gefährliche Attacken von Spinnen auf Menschen in der Toskana und ganz Europa sehr selten sind. Die Gefahr zum Beispiel im Urlaub bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getöter zu werden  ist statistisch sehr viel größer.

Landkarte Toskana


Die Toskana ist in Mittel-Italien.

Weitere gefährliche Tiere in der Toskana

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Vogelspinnen in der Toskana?

Ob es in der Toskana auch Vogelspinnen gibt, konnten wir nicht sicher herausfinden. Im Süden von Europa gibt es die Vogelspinnen-Art "Ischnocolus valentinus". Diese Vogel-Spinnen leben zum Beispiel in großen Teile von Nordafrika, Spanien und im Süden von Italien inklusive Sizilien, Kalabrien und Kampanien. Auch in und um Neapel und Rom sollen die Spinnen der Art Ischnocolus valentinus schon gesehen worden sein. Ob sie auch in der (südlichen) Toskana vorkommen, konnten wir nicht klären. Wir haben keine Berichte darüber gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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