Die Fassade des Doms von Florenz

 


Die Kathedrale von Florenz ist die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Viele Touristen lieben besonders die wunderschöne Domfassade aus toskanischem Marmor. Sie ist in drei verschiedenen Farben in geometrischen Mustern angeordnet.

Die Fassade am Dom selbst ist relativ neu. Sie entstand erst im 19. Jahrhundert und wurde 1887 fertiggestellt. Die Außenseiten des Glockenturms und des Baptisteriums sind in einem ähnlichen Stil aus Marmor. Sie stammen jedoch aus einer ganz anderen Zeit. Mit Abstand am ältesten ist die Fassade an der Taufkirche (Baptisterium) neben dem Dom. Hier wurde noch kein roter Marmor verwendet, nur die Farben weiß und grün. Der Glockenturm (Campanile) bekam seine Fassade im 14. Jahrhundert. Hier wurden bereits alle drei Farben verwendet.

Wichtig: Extrem lange Warteschlangen am Dom in Florenz

Man muss am Dom nicht selten stundenlang anstehen. Dies gilt besonders für den Gang auf die berühmte Kuppel. Einige Stunden eines wertvollen Urlaubstags in einer Warteschlange zu verbringen, ist extrem ärgerlich. Wir empfehlen deshalb das Buchen einer Tour auf die Domkuppel von Florenz im Internet. Man kann solche Touren auf dieser deutschsprachigen Webseite in Ruhe zu Hause online buchen.

Der Marmor der Fassade

Die Kirche ist nicht etwa angemalt, der Marmor aus verschiedenen Steinbrüchen der Toskana hat tatsächlich diese bunten Farben. Es wurden folgender Marmor an der Außenseite der Domkirche benutzt:

Weiße Marmor aus Carrara: Die Stadt Cararra ist im Norden der Toskana unweit des Mittelmeers zwischen Viareggio und La Spezia. Es ist der berühmteste Marmor der Welt. Auch Michelangelo verwendete den Carraramarmor für seine Statuen.

Grüne Marmor aus Prato: Prato ist eine Stadt nur wenige Kilometer von Florenz entfernt.

Rote (rosa) Marmor aus Siena: Siena ist die bekannte Stadt 100 km südlich von Florenz, ebenfalls in der Toskana.

Der Fassade des Doms in der Vergangenheit

Der Dom von Florenz hatte anfangs eine völlig andere Fassade. Diese wurde schon während der Renaissance häufig kritisiert und um 1588 unter der Leitung von Arnolfo di Cambio schließlich entfernt. Viele Kunstwerke dieser alten Außenverkleidung des Florentiner Doms sind bis heute erhalten. Man findet sie im Dommuseum gegenüber der Kirche.

Danach hatte die Cattedrale di Santa Maria del Fiore Firenze (so der vollständige italienische Name des Doms) lange Zeit keine richtige Fassade. Erst im 19. Jahrhundert bekam der Dom seine heutige dreifarbige Marmorfassade. Der Entwurf stammt von Emilio De Fabris. Die Arbeiten begannen 1871, die Fassade wurde 1887 nach 16 Bauzeit Jahren vollendet.


 




 

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