Kuppel Florenz (Domkuppel)

 


Die Kuppel auf dem Dom von Florenz ist nach unserer Meinung die größte Sehenswürdigkeit in Florenz und der ganzen Toskana. Die Domkuppel ist ein Wunder der Technik. Eigentlich war es im 15. Jahrhundert unmöglich so eine gigantische Kuppel zu bauen. Der Erbauer Filippo Brunelleschi schaffte es trotzdem, obwohl er gar kein Architekt war.

Wichtig: Extrem lange Warteschlangen an der Kuppel in Florenz

Man muss am Dom nicht selten stundenlang anstehen. Dies gilt besonders für den Gang auf die berühmte Kuppel. Einige Stunden eines wertvollen Urlaubstags in einer Warteschlange zu verbringen, ist extrem ärgerlich. Wir empfehlen deshalb das Buchen einer Tour auf die Domkuppel von Florenz im Internet. Man kann solche Touren auf dieser deutschsprachigen Webseite in Ruhe zu Hause online buchen.

Die gigantische Größe der Dom-Kuppel von Florenz

Die Kuppel auf der Kathedrale hat einen Durchmesser von 45 Meter. Sie ist somit fast so groß wie eine Hälfte eines Fussballfeldes. Insgesamt ragt die Kirchenkuppel 107 Meter in den Himmel. Somit hat die Kuppel des Doms von Florenz ein größere Höhe als der Kirchturm.


Höher als die Campanile (Turm der Kathedrale)

Es wurden 4 Millioen Ziegelsteine verwendet. Sowohl die Herstellung von so vielen Ziegeln als auch das Heben der vielen Baustoffe in eine so große Höhe, waren nie vorher vollbrachte Meisterleistungen. Der Erfinder Filippo Brunelleschi baute dazu einen völlig neuartigen Aufzug für die vielen Ziegel und den Mörtel.  Er wurde mit zwei im Kreis gehenden Ochsen betrieben.

Heute gilt die Kuppel von Florenz als die größte historische Kuppel der Welt, die Kathedrale selbst ist die viertgrößte Kirche der Erde. Über 437 Jahre lang war die Domkuppel in Florenz die größte Kuppel der Welt (1436–1873). Erst im 19. Jahrhundert wurde in Wien auf einer Fabrikhalle ein größerer Kuppelbau errichtet.

Als Besucher auf die Kuppel

Höhepunkt ist der Aufstieg auf die Kuppel, man sollte aber auch unbedingt das Bauwerk von der Innenseite betrachten.

Das Besteigen der Kuppel ist für Touristen möglich und für viele Toskana-Urlauber der Höhepunkt der Reise. Das Problem ist, dass Florenz eines der Top-Reiseziele in Europa ist und nur eine geschränkte Anzahl von Menschen auf die Kuppel können. Somit kommt es das ganze Jahr über zum Teil enormen Wartezeiten. Nicht selten ist die Warteschlange am Kuppeleingang mehrere hundert Meter lang. Man kann aber die Schlangen umgehen, wenn man eine Tour bucht.

Wichtig: Extrem lange Warteschlangen an der Kuppel in Florenz

Man muss am Dom nicht selten stundenlang anstehen. Dies gilt besonders für den Gang auf die berühmte Kuppel. Einige Stunden eines wertvollen Urlaubstags in einer Warteschlange zu verbringen, ist extrem ärgerlich. Wir empfehlen deshalb das Buchen einer Tour auf die Domkuppel von Florenz im Internet. Man kann solche Touren auf dieser deutschsprachigen Webseite in Ruhe zu Hause online buchen.

Man sollte zum Ausstieg fit genug sein und keine Höhenangst, Klaustrophobie usw. haben.

Kurzer Video (3 min) über den Aufstieg auf die Domkuppel

Die Kuppel von der Kirche aus anschauen

Das Betrachten der Kuppel von Innen ist von der Kirche aus möglich. Das Kuppelbauwerk wurden von Giorgio Vasari und Federico Zuccari 1572 bis 1579 ausgemalt. Das 4000 m² große Fresko gilt als das größte der Welt (Thema Weltenrichter bzw. Das jüngste Gericht).

Das Problem ist, dass man von unten in bis zu 100 Meter Entfernung kaum Details in dem wunderschönen Kunstwerk erkennen kann. Bis zur Erfindung des Fernglases war das Betrachten kaum möglich. Wir empfehlen unbedingt ein gutes Fernglas oder eine Kamera mit gutem Zoom o.ä. in die Kathedrale mitzunehmen um das Meisterwerk "Das jüngste Gericht" im Detail sehen zu können. Manche Dombesucher verbringen Stunden unter dem grandiosen Kuppelbau.

Kurzer Film: Innere der Kuppel mit "Das jüngste Gericht" von Vasari

Die Geschichte vom Bau der Domkuppel

Nachdem nach langer Bauzeit der Dom von Florenz in großen Teilen fertiggestellt war, hatten die Einwohner der Stadt ein Problem. Niemand wusste wie man eine so große Kuppel bauen sollte. Das Loch in der Decke der Domkirche hatte einen Durchmesser von etwa 45 Meter. Noch nie hatte man bis zu dieser Zeit (Anfang 15. Jahrhundert) eine so große Kirchenkuppel gebaut. Man suchte nach Lösung und man draf eine mutige Entscheidung:

Man beauftragte den Florentiner Goldschmied Filippo Brunelleschi mit dem Bau der gigantischen Kuppel auf der Kathedrale. Er war der einzige der versprach das gigantische Bauwerk bezahlbar errichten zu können. Die Skepsis war groß, da Brunelleschi kein Architekt war und noch nie etwas gebaut hatte.

Eigentlich ist so ein Bau unmöglich. Die Millionen Ziegelsteine haben ein so hohes Eigengewicht, dass so ein Kuppelbau während des Baus einstürzen muss. Unter anderem erfand Filippo Brunelleschi das sogenannte Hering-System. Die Ziegel werden abwechselnd längs und quer angeordnet. Dies gibt den Mauern ein viel bessere Stabilität.

Brunelleschi schaffte den Bau der Domkuppel von Florenz in nur 16 Jahren (1414 bis 1434). Der Dom war damals eines der größten und wichtigsten Bauwerke der Welt. Die Kuppel von Florenz war die größte der Welt. Der Dom wurde zum Symbol für ein neues Zeitalte - der Renaissance, das Wiederaufleben der Antike. Vorbild für Filippo Brunelleschi war das Pantheon in Rom, die bei weitem größte antike Kuppel aus der Zeit der Römer. Doch die Kuppel von Florenz war viel größer.

Einige Experten meinen sogar, dass das Werk von des Goldschmieds Brunelleschi die größte Leistung in der Architektur in der Geschichte der Menschheit ist. Ganz genau weiss man bis heute nicht wie Brunelleschi vor 600 Jahren die Domkuppel baute. Der bekannte Professor für Architektur an der Universität Florenz Massimo Ricci baut seit vielen Jahren die Domkuppel von Florenz in einem Modell im Maßstab von 1:5 nach. Die "kleine Kuppel" findet man dem Park "Parco Dell'anconella" 3-4 Kilometer östlich der Kathedrale auf der anderen Seite des Flusses Arno.

Von der Nähe sieht man gut die ungewöhliche Anordnung der Ziegel (Hering-Sytem).

Stadtplan mit der Domkirche


Der Dom zu Florenz ist im Zentrum der Stadt umgeben vom Domplatz Piazza del Duomo. Man kann um die Kirche auf dem Platz herumgehen (Fußgängerzone). Die Innenstadt von Firenze ist vor allem südlich der Domkirche Richtung Fluß Arno.









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