Der Schiefe Turm von Pisa

 


Der Schiefe Turm von Pisa ist eine Attraktion der Superlative. Es ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Italien. Jedes Jahr kommen Millionen Menschen um das um etwa 4 Grad geneigte Bauwerk zu sehen. Ohne der Turm wäre Pisa eine andere Stadt mit wesentlich weniger Touristen. Es ist wohl der berühmteste und meistbesuchte Turm der Welt. Eine Touristenattraktion der Superlative.

Das Wichtigste in Kürze

Das Wahrzeichen von Pisa ist knapp 56 Meter hoch und knapp 4 Meter schief. Dies entspricht etwa einem Neigungswinkel von 4 Grad. Es ist der Glockenturm der ebenfalls sehr berühmten Kathedrale von Pisa. Der Bau des Turms begann im Jahr 1174. Der Schiefe Turm von Pisa drohte lange Zeit einzustürzen. Deshalb wurde er von 1990 bis 2001 für Besucher gesperrt. Nachdem der Turm mit einem aufwendigen technischen Verfahren um 44 Zentimeter aufgerichtet wurde, kann man seit gut 15 Jahren als Besucher wieder den Schiefen Turm besteigen. Dies kostet 18 Euro und ist so beliebt, dass man oft Tage vorher Eintrittskarten kaufen muss.

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Wissenwertes über den Schiefen Turm von Pisa

Es ist ein, wie in Italien häufig, freistehender Glockenturm. Der Schiefe Turm ist der Kirchturm der berühmten Kathedrale von Pisa, die sehr sehenswert ist. Es ist mit 55 Meter kein besonders hoher Glockenturm (italienisch Campanile) für so eine wichtige Domkirche. Wäre der Turm nicht schief, wäre er wohl kaum bekannt.

Im Turm sind 7 Glocken, die seit der Aufrichtung des Schiefen Turms um ungefähr einen halben Meter seit 2001 wieder schlagen dürfen.

Der Bau des Turms begann wahrscheinlich im Jahr 1174. Der Boden unter dem Turm besteht aus Lehm. Dieser gab auf eine Seite schon während des Bau des Domturms deutlich nach. Man versuchte, nach einer langen Unterbrechung, schräg in die andere Richtung weiter zu bauen. Dies löste aber das Problem nicht. Man unterbrach für lange Zeit den Bau, erst 1372 wurde der Schiefe Turm von Pisa fertiggestellt.

Wunderschön ist die Fassade des Turms des Doms von Pisa. Sie besteht aus dem berühmten weißen Carrara-Marmor. Carrara ist eine kleine Stadt in der Toskana. Der Marmor ist der berühmteste der Welt. Auch zum Beispiel der Dom von Florenz, der Petersdom im Vatikan und das ehemalige World Trade Center (Terror-Anschlag 9.11.2001) haben bzw. hatten eine Fassade aus Carrara-Marmor.

Zwischen 1990 und 2001 war der Glockenturm geschlossen, auch die Glocken durften nicht läuten. Grund war die akute Einsturzgefahr. Mit einem aufwendigen Verfahren wurde der Schiefe Turm von Pisa um 44 Zentimeter aufgerichtet. Jetzt ist er nur noch knapp 4 Meter schief. Man hätte das Bauwerk wohl auch ganz aufrichtet können, aber dies war nicht erwünscht. Die Millionen Touristen, die jedes Jahr wegen dem schrägen Turm nach Pisa kommen, wollte man nicht verlieren. Es ist das große Wahrzeichen der Stadt und für die Mehrzahl der Touristen der Hauptgrund die Stadt Pisa zu besuchen.

Wo ist der Schiefe Turm in Pisa?

Der Dom mit dem krummen Turm ist einige hundert Meter nördlich des Stadtzentrums und das nördliche Ende der Altstadt. Vom Hauptbahnhof Pisa sind es etwa 1,5 Kilometer zum Turm. Genaueres über Busse vom Bahnhof zum Dom finden Sie auf dieser Seite. Es ist für Italien etwas ungewöhnlich, dass die zentrale Kirche nicht direkt in der Stadtmitte ist.

Der berühmteste Turm der Welt ist ungefähr 20 Meter von seiner Kirche entfernt, ein breiter Fußweg ist zwischen dem Dom von Pisa und seinem Glockenturm. Um den Turm und um die Kirche ist ein wunderschöner, gepflegter Rasen. Der Platz um die Kirche trägt den tollen Namen Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder).

Eintrittskarten und Turmbesteigung

Es gibt nur noch Eintrittskarten für ein bestimmtes Datum und eine bestimmte Uhrzeit für die Besteigung des Schiefen Turms von Pisa. Man kann die Tickets mehrere Wochen vorher buchen. Dies sollte man auch tun, vor allem während der Saison ist der Andrang gigantisch. Leider dachten die Architekten des Schiefen Turm vor 850 Jahren noch nicht daran, dass einmal so viele Touristen auf ihren Turm möchten. Es gibt keine andere Lösung, man muss die Zahl der Besucher beschränken.

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Natürlich kann man bei einer so hohen Nachfrage auch die Preise erhöhen. Inzwischen ist ein Ticket pro Person für die Besteigung des schiefen Kirchturms ziemlich teuer. Wir meinen jedoch, es lohnt sich trotzdem. Der Schiefe Turm von Pisa ist so berühmt, dass man diese Sehenswürdigkeit einfach nicht auslassen kann. Von oben hat man auch einen tollen Blick auf den Piazza dei Miracoli, den Dom und vieles mehr.

Wenn man nach Pisa ohne Eintrittskarte kommt, kann man sein Glück in einen der beiden Kassen am Dom suchen. Dort gibt es Monitore, auf denen die Zeiten der nächsten Tage stehen zu denen es noch Tickets gibt. Bessere Chancen hat man im Winter.

Am Eingang des Schiefen Turms gibt es strikte Kontrollen. Es ist ein bisschen wie am Flughafen mit Metall-Detektoren und so weiter. Alle Taschen muss man an der Kasse in ein Schließfach einschließen (auch Rucksäcke usw.). Man sollte etwas vor dem Termin zum Schiefen Turm kommen.

Fotos machen und sonstiges

Der Schiefe Turm von Pisa ist ein wunderbares Foto-Motiv. Die Herausforderung ist, dass der Turm auf den Bildern auch wirklich schief aussieht.

Man sieht täglich hunderte Touristen, die Fotos oder Selfies machen. Viele halten die Hände senkrecht in die Kamera oder stellen sich schräg hin um die Neigung des Turms auf lustige Weise darzustellen. Dies ist ganz besonders bei Touristen aus Japan, Korea und China sehr beliebt. Man kann zuschauen und, wenn man einen Fotoapparat dabei hat, auch mitmachen.

Auf dem Domplatz (Platz der Wunder) gibt es im hinteren Bereich eine Toilette (Gebühr 80 Cent) und einen Buchladen. Essen und Trinken gibt es auf der Piazza dei Miracoli direkt nicht, aber an vielen Ständen, Cafes, Restaurants usw. in der Nähe.

Tolles, kurzes Video: Blicke vom Schiefen Turm (360 Grad)

Anleitung: Video starten und dann auf dem Bild mit der Mouse  in alle Richtungen drehen.

Stadtplan Pisa mit Schiefen Turm


Das bekannte Gebäude wird auf dem Plan "Torre pendete di Pisa" genannt.

 



 

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