San Gimignano



Wichtiger Tipp:

Tickets für den Schiefen sind vor Ort fast immer ausverkauft.

Fast alle Besucher kaufen daher Eintrittskarten im Voraus im Internet:


----- >>>>>>     Auf dieser Webseite gibt es die Tickets







 


San Gimignano ist eine kleine Stadt mitten in der Toskana mit etwa 8.000 Einwohner. Sie ist die wohl von Touristen meistbesuchte Kleinstadt in der Toskana. Täglich strömen tausende Touristen in die mittelalterliche Stadt. Sehr viele Besucher von San Gimignano sind aus Deutschland. Die Stadt ist Weltkulturerbe der UNESCO.

Die Stadt San Gimignano ist eine mittelalterliche Stadt, die weitgehend so erhalten ist. Die Altstadt ist von einer mächtigen Stadtmauer umgeben. Innen sind einige breite und viele enge Gassen, weitgehend autofrei.

Neben Häusern gibt es auch viele Türme. Diese sind die größte Sehenswürdigkeit in der Kleinstadt San Gimignano.

Im 13. und 14. Jahrhundert gab es unter den reichen Familien in San Gimignano einen bizarren Wettbewerb. Es ging darum Türme zu bauen und um Prestige. Familien, die auf ihrem Grundstück in der Stadtmitte einen besonders hohen Turm hatten, stiegen im Ansehen. Insgesamt wurde auf wenigen Hektar Fläche über 70 solche Türme gebaut. Die sogenannten Geschlechtertürme dienten auch als Wohnung und zur Verteidigung. Das eigentliche Ziel war aber, einen höheren Turm zu haben als die Nachbarn bzw. andere Stadtbewohner.

Etwa 15 der einst circa 72 Türme von San Gimignano sind heute noch erhalten und prägen das Stadtbild wie Wolkenkratzer in manchen amerikanischen oder asiatischen Metropolen. Spitznamen wie "Manhatan der Toskana" machen die Runde.

Auch in anderen Städten in der Toskana und sogar in Süddeutschland gab es übrigens solche Geschlechtertürme. In San Gimignano sind sie aber teilweise erhalten. Dies liegt vor allem daran, dass man hier kein Geld hatte in späteren Jahrhunderten die Türme zu entfernen und etwas Neues zu bauen.

Im Jahr 1348 wurde San Gimignano von der Pest heimgesucht. Etwa 60% der Einwohner starben. Damit verlor San Gimignano auch seine Unabhängigkeit. Es wurde ein Teil von Florenz und verarmte. Zuvor lebte man hier gut. Vor allem von Zöllen, den der Ort lag an einem wichtigen Handelsweg von Mitteleuropa nach Rom. Auch viele Pilger, unterwegs nach Rom zum Petersdom, übernachteten hier. Nach der Pest verarmte die Stadt so sehr, dass über Jahrhunderte kaum etwas gebaut wurde. Auch die Zahl der Einwohner sank dauerhaft. So blieb San Gimignano bis heute auf dem Stand vom 14 Jahrhundert. Dies bringt dem Ort heute, dank der vielen Besucher, wieder Wohlstand.

Besuch San Gimignano

Wer mit dem Bus kommt, kann direkt vor dem Stadttor im Süden der Altstadt aussteigen. Es gibt auch mehrere große Parkplätze um die Altstadt. Danach geht es zu Fuß weiter. Das Tor ist allgemein als Porto bekannt. Man geht durch und steht in der historischen Stadt. Alles ist alt, man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt,

Der zentrale Punkt von San Gimignano ist der Dom und der Domplatz etwa 400 Meter weiter nördlich. Dazu geht man die lange Gasse nach dem Tor hoch und später etwas links. Der zentrale Dom ist kaum zu verfehlen. Der Dom von San Gimignano ist sehenswert, kostet aber 4 Euro Eintritt (Stand 2020). Zusammen mit einem kleinen Museum zahlt man 6 Euro.

Man geht durch die Gassen, die Stadt ist wirklich weitgehend aus dem Mittelalter erhalten. Die Besucher staunen über die Türme, einige sind über 50 Meter hoch.

Die Stadt wirkt sehr kommerziell. Man möchte mit den Touristen möglichst viel Geld machen. Es gibt dutzende Restaurants und etwa ebenso viele Cafes. In vielen Geschäften können die Stadtbesucher, vor allem aus dem Ausland, alles Mögliche kaufen. Auf jedem Platz sind Stände aufgebaut. An Touristen werden Textilien, Souvenirs und anderer Schnickschnack verkauft. Sogar auf dem Domplatz ist ein solcher Markt.

Die meisten Besucher haben noch 2 bis 3 Stunden genug und verlassen San Gimignano wieder. Es gibt zwar auch einige Hotels, die Mehrzahl der Besucher sind aber Tagestouristen mit Mietwagen oder organisierten Busausflügen von Florenz, Siena oder von den Badeorten an der toskanischen Küste.

In der Hauptsaison kommen extrem viele Touristen im Rahmen eines Tagesausflugs nach San Gimignano. Schöner ist der Stadtbesuch außerhalb der Hochsaison.

Das Preisniveau in San Gimignano ist recht hoch. Die vielen Besucher haben der Stadt einen gewissen Wohlstand gebracht. Wenn man sich ein bisschen umschaut oder in weniger besuchten Gassen geht, findet man aber noch eine Pizza oder ein Nudelgericht für unter 10 Euro.

Bus nach San Gimignano

Manche kommen auch mit dem normalen Linienbus. Einen Bahnhof hat die Stadt nicht. Der Bus der Linie 130 fährt von Siena über Poggibonsi etwa einmal pro Stunde (Abfahrten unregelmäßig) nach San Gimignano. Alle Busse halten fast direkt vor dem Stadttor. Poggibonsi ist der nächste Bahhof, 12 km von San Gimignano entfernt.

Die Busfahrt von Poggibonsi nach San Gimignano dauert 20 Minuten und kostet 2,60 Euro einfach. Fahrkarten gibt es in dem Zeitungsladen im Bahnhof von Poggibonsi (gleich Rückfahrt auch kaufen). Die Tickets müssen im Bus abgestempelt werden. Die Busse halten in Poggiboni auf dem großen Platz vor dem Bahnhof. Nach Poggobonsi kommt man mit der Bahn von Florenz und Siena ohne umsteigen. Kommt man aus der Richtung Pisa (vom Meer), muss man in Empoli umsteigen.

 

 

 

 

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