Der Schiefe Turm von Pisa



Wichtiger Tipp:

Tickets für den Schiefen sind vor Ort fast immer ausverkauft.

Fast alle Besucher kaufen daher Eintrittskarten im Voraus im Internet:


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Der Schiefe Turm von Pisa ist eine Attraktion der Superlative. Es ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Italien. Jedes Jahr kommen Millionen Menschen um das um etwa 4 Grad geneigte Bauwerk zu sehen. Ohne der Turm wäre Pisa eine andere Stadt mit wesentlich weniger Touristen. Es ist wohl der berühmteste und meistbesuchte Turm der Welt. Eine Touristenattraktion der Superlative.


Wichtig: Es darf nur eine beschränkte Anzahl von Besuchern auf den Turm. Tickets sind oft Tage oder Wochen vorher ausgebucht: Auf dieser Webseite gibt es die Eintrittskarten im Voraus im Internet


Das Wichtigste in Kürze

Das Wahrzeichen von Pisa ist knapp 56 Meter hoch und knapp 4 Meter schief. Dies entspricht etwa einem Neigungswinkel von 4 Grad. Es ist der Glockenturm der ebenfalls sehr berühmten Kathedrale von Pisa. Der Bau des Turms begann im Jahr 1174. Der Schiefe Turm von Pisa drohte lange Zeit einzustürzen. Deshalb wurde er von 1990 bis 2001 für Besucher gesperrt. Nachdem der Turm mit einem aufwendigen technischen Verfahren um 44 Zentimeter aufgerichtet wurde, kann man seit gut 15 Jahren als Besucher wieder den Schiefen Turm besteigen. Dies kostet 18 Euro (Stand Jahr 2017) und ist so beliebt, dass man oft Wochen oder Tage vorher Eintrittskarten kaufen muss.

Eintrittskarten Schiefe Turm Pisa und Turmbesteigung

Das Problem: Leider dachten die Architekten des Schiefen Turm vor 850 Jahren noch nicht daran, dass einmal so viele Touristen auf ihren Turm möchten. Somit gibt es nur eine enge Treppe. Es gibt keine andere Lösung, die Verwaltung muss aus Sicherheitsgründen die Zahl der Besucher stark beschränken. Deswegen gibt es nur noch Eintrittskarten für ein bestimmtes Datum und eine bestimmte Uhrzeit für die Besteigung des Schiefen Turms von Pisa. Sehr oft sind die Tickets für Tage oder Wochen vorher ausgebucht.

Die Lösung: Wenn man genau weiss an welchem Datum man in Pisa am Dom ist, kann man die Eintrittskarten vorher einfach im Internet kaufen. Die Online-Tickets gibt es auf der seriösen Webseite Getyourguide.de:

----- >>>>>>     Auf dieser deutschsprachigen Webseite gibt es die Eintrittskarten

Lohnt sich der Gang auf den Schiefen Turm? Leider ist der Eintrittspreis in den letzten Jahren erhöht worden. Wir meinen, es lohnt sich trotzdem. Von oben hat man auch einen tollen Blick auf den Kirchplatz Piazza dei Miracoli, den Dom und vieles mehr. Vor allem wird man sich aber sein Leben lang an den Ausstieg auf den berühmten Turm von Pisa erinnern. Der Schiefe Turm von Pisa ist so berühmt, dass man diese Sehenswürdigkeit einfach nicht auslassen kann. Der geneigte Turm ist für die meisten Touristen der eigentliche Grund warum sie nach Pisa kommen.

Gute Dom-Führungen und Stadtrundgänge durch Pisa inklusive Schiefen Turm

Viel mehr interessante Informationen bekommt man natürlich, wenn man an einer Führung mit kompetenten Guide teilnimmt. Es gibt in Pisa zwei Möglichkeiten:

Man nimmt an einem Rundgang teil, der sich auf Dom inkl. Schiefen Turm usw. beschränkt oder man bucht eine tolle Stadtführung durch Pisa mit Dom und Turm.

Auch hier gilt: Vor Ort auf die schnelle eine Führung in deutscher Sprache zu finden ist nicht einfach. Man weiss nicht genau wo man hin muss, viele Führungen sich ausgebucht oder zu einer anderen Tageszeit. Zwei Rundgänge haben beste Bewertungen im Internet und sind sehr beliebt:

Mehr Infos über die gute Dom-Führung (Hier klicken) und die ebenfalls empfehlenswerte Stadtführung durch Pisa inkl. Dom (Hier klicken)

Wissenwertes über den Schiefen Turm von Pisa

Es ist ein, wie in Italien häufig, freistehender Glockenturm. Der Schiefe Turm ist der Kirchturm der berühmten Kathedrale von Pisa, die sehr sehenswert ist. Es ist mit 55 Meter kein besonders hoher Glockenturm (italienisch Campanile) für so eine wichtige Domkirche. Wäre der Turm nicht schief, wäre er wohl kaum bekannt.

Im Turm sind 7 Glocken, die seit der Aufrichtung des Schiefen Turms um ungefähr einen halben Meter seit 2001 wieder schlagen dürfen.

Der Bau des Turms begann wahrscheinlich im Jahr 1174. Der Boden unter dem Turm besteht teilweise aus Lehm. Dieser gab auf eine Seite schon während des Bau des Domturms deutlich nach. Man versuchte, nach einer langen Unterbrechung, schräg in die andere Richtung weiter zu bauen. Dies löste aber das Problem nicht. Man unterbrach für lange Zeit den Bau, erst 1372 wurde der Schiefe Turm von Pisa fertiggestellt.

Wunderschön ist die Fassade des Turms des Doms von Pisa. Sie besteht aus dem berühmten weißen Carrara-Marmor. Carrara ist eine kleine Stadt in der Toskana. Der Marmor ist der berühmteste der Welt. Auch zum Beispiel der Dom von Florenz, der Petersdom im Vatikan und das ehemalige World Trade Center (Terror-Anschlag 9.11.2001) haben bzw. hatten eine Fassade aus Carrara-Marmor.

Zwischen 1990 und 2001 war der Glockenturm geschlossen, auch die Glocken durften nicht läuten. Grund war die akute Einsturzgefahr. Mit einem aufwendigen Verfahren wurde der Schiefe Turm von Pisa um 44 Zentimeter aufgerichtet. Jetzt ist er nur noch knapp 4 Meter schief. Man hätte das Bauwerk wohl auch ganz aufrichtet können, aber dies war nicht erwünscht. Die Millionen Touristen, die jedes Jahr wegen dem schrägen Turm nach Pisa kommen, wollte man nicht verlieren. Es ist das große Wahrzeichen der Stadt und für die Mehrzahl der Touristen der Hauptgrund die Stadt Pisa zu besuchen.


Wichtig: Es darf aus Sicherheitsgründen nur eine sehr beschränkte Anzahl von Besuchern auf den Schiefen Turm. Tickets sind oft Tage oder Wochen vorher ausgebucht: Auf dieser Webseite gibt es die Eintrittskarten im Voraus im Internet


Wo ist der Schiefe Turm in Pisa?

Der Dom mit dem krummen Turm ist einige hundert Meter nördlich des Stadtzentrums und nördlich der Altstadt. Vom Hauptbahnhof Pisa (südlich der Innenstadt) sind es etwa 1,5 Kilometer zum Turm. Genaueres über Busse vom Bahnhof zum Dom finden Sie auf dieser Seite. Es ist für Italien etwas ungewöhnlich, dass die zentrale Kirche nicht direkt in der Stadtmitte ist.

Am Eingang des Schiefen Turms gibt es strikte Kontrollen. Es ist ein bisschen wie am Flughafen mit Metall-Detektoren und so weiter. Alle Taschen muss man an der Kasse in ein Schließfach einschließen (auch Rucksäcke usw., kostenlos). Man sollte etwas vor dem Termin zum Schiefen Turm kommen.

Der berühmteste Turm der Welt ist ungefähr 20 Meter von seiner Kirche entfernt, ein breiter Fußweg verläuft zwischen dem Dom von Pisa und seinem Glockenturm. Um den Turm und um die Kirche ist ein wunderschöner, gepflegter Rasen. Der weltberühmte Platz um die Kirche trägt den tollen Namen Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder).

Fotos machen und sonstiges

Der Schiefe Turm von Pisa ist ein wunderbares Foto-Motiv. Die Herausforderung ist, dass der Turm auf den Bildern auch wirklich schief aussieht.

Man sieht täglich hunderte Touristen, die Fotos oder Selfies machen. Viele halten die Hände senkrecht in die Kamera oder stellen sich schräg hin um die Neigung des Turms auf lustige Weise darzustellen. Dies ist ganz besonders bei Touristen aus Japan, Korea und China sehr beliebt. Man kann zuschauen und, wenn man einen Fotoapparat dabei hat, auch mitmachen.

Auf dem Domplatz (Platz der Wunder) gibt es im hinteren Bereich eine Toilette (Gebühr 80 Cent) und einen Buchladen. Essen und Trinken gibt es auf der Piazza dei Miracoli direkt nicht, aber an vielen Ständen, Cafes, Restaurants usw. in der Nähe.

Tolles, kurzes Video: Blicke vom Schiefen Turm (360 Grad)

Anleitung: Video starten und dann auf dem Bild mit der Mouse in alle Richtungen drehen.

Stadtplan Pisa mit Schiefen Turm


Das bekannte Gebäude wird auf dem Plan "Torre pendete di Pisa" genannt.

Geschichte des Baus des Schiefen Turms von Pisa

Lange Zeit dachte man, dass Bonanno Pisano der Architekt des berühmten, schiefen Glockenturms von Pisa sei. Heute gilt die Theorie als wahrscheinlicher, dass Diotisalvi den Turm im 12. Jahrhundert entwarf. Er war auch der Architekt des Baptisteriums auf der gegenüberliegenden Seite des Doms. Man plante einen Kirchenturm von 100 Meter Höhe in wenigen Jahren zu bauen. Tatsächlich sollte er nach 200 Jahren Bauzeit nur 55 Meter hoch werden.

Der Grundstein des Domturms von Pisa wurde vermutlich am 14. August im Jahr 1173 gelegt. Am Anfang kam man recht schnell voran. Bereits nach dem Bau von 2 Stockwerken stand der Domturm schräg. Der Grund gab auf der einen Seite nach (Lehm und Sand im Boden), auf der anderen Seite war er aber stabil. Nach einer Pause von knapp 100 Jahre baute man weiter. Der Idee war schräg zu bauen und somit die Schieflage zu kompensieren. Die siebte und letzte Etage wurde schließlich im Jahr 1319 beendet. Nachdem auch der Glockenraum ganz oben auf dem Schiefen Turm von Pisa fertiggestellt wurde (siehe Bilder und Film oben), war der Turmbau endlich im Jahr 1372 vollendet. Eigentlich sollte der Schiefe Turm eine Höhe von etwa 100 Meter haben, man brach aber bei 55 Meter ab. Grund war, man ahnt es bereits, die enorme Schieflage des Turms von Pisa. Schon damals war der geneigte Turm in der Toskana ein Gesprächsthema in vielen Teilen Europas.

Einsturzgefahr, Sperrung und Sanierung (Ende 20. Jahrhundert)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war man erstmals in der Lage die Schiefe des Glockenturms auf Millimeter genau zu vermessen. Das Ergebnis war ein Schock. Die Schieflage nahm ständig zu. Man wusste nun, dass der Turm irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft einstürzen wird.

Im Jahr 1990 wurde der Schiefe Turm schließlich geschlossen. Einige Wissenschaftler meinten, dass der Einsturz in den nächsten Jahren wahrscheinlich war. Mit Stahlseilen, schwerem Gewichtem aus Blei, Vereisungen des Bodens und einige Dingen mehr wurde mit mehr oder weniger moderner Technik versucht den Einsturz zu verhindern. Der Schiefe Turm von Pisa überstand in den folgenden Jahren Erdbeben und starke Regenfälle.

Der Durchbruch kam Ende der 90er Jahre. Man bohrte Löcher vor der stabilen Seite des Turms und entnahm große Mengen Erde aus dem Boden. Man destabilisierte also auch die eigentlich stabile Seite. Somit richtete sich der Turm wieder etwas auf. Seit 2001 gilt der "Torre pendente di Pisa" (italienischer Name) wieder als sicher. Touristen können wieder auf den Turm, die berühmten Glocken dürfen wieder schlagen.

Insgesamt wurde damals die Neigung von etwa 5,5 Grad auf 4 Grad bzw. um 44 Zentimeter verringert. Der Schiefe Turm wird zwar seither wieder langsam schiefer, es wird jedoch wohl mindestens 200 Jahre dauern bis der Glockenturm wieder mehr als 5 Grad geneigt sein wird.

Die Sanierung wurde international sehr gelobt und als Meisterleistung der Technik in der Presse gefeiert. Man hätte den Turm mit dieser Technik wohl auch weiter oder ganz aufrichten können. Doch dies wollte man nicht. Damit hätte Pisa und die Toskana eine ganz große Attraktion verloren. Millionen Touristen wollen jedes Jahr einen geneigten Turm sehen. Sie würden wohl nicht mehr kommen, wenn der Schiefe Turm von Pisa ein senkrechter Turm wäre. Den eigentlich ist das krumme Bauwerk nichts Besonderes: Ein Türmchen kaum höher als die Kirche selbst (siehe Bild).

Glocken Dom Pisa

Der Schiefe Turm ist der Glockenturm des bekannten Doms der Stadt Pisa in der Toskana. Die 7 Glocken sind ganz oben in der Glockenstube. Die bei weitem größte Glocke stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und wiegt 2,6 Tonnen. Sie trägt den Namen Assuta (übersetzt Maria Himmelfahrt). Der zweite sehr große Glocke im Schiefen Turm hat den Namen Crocifisso (Kreuzigung) und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Hervorzuhaben ist auch die einzige Glocke, die noch aus der Bauzeit des bekannten Turms aus dem 13. Jahrhundert stammt. Sie hat den Namen Pasquereccia und wiegt gut eine Tonne. Die anderen 5 Glocken sind teilweise deutlich kleiner, die kleinste Glocke wiegt gerade einmal 120 Kilogramm.

Schiefe Turm Pisa in Fremdsprachen

Englisch: Leaning Tower of Pisa

Italienisch: Torre pendente di Pisa

Französisch: Tour de Pise

 

 

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